Am ersten Tag sind wir um 8:30 Uhr im Bauherrenzentrum angekommen und wurden freundlich durch die Damen am Empfang begrüßt. Zusätzlich befanden sich die Namen aller Gäste auf einer digitalen Anzeige, mir ist direkt aufgefallen das Bianca und ich mal wieder verheiratet waren :). Ist nicht das erste Mal, auch unser Bauantrag lief unter "Eheleute" und der Kaufvertrag der Küche unter "Familie". Mir egal, solange da mein Nachname steht :). Eine der Damen am Empfang hat dies wohl mitbekommen, kurze Zeit später waren wir wieder geschieden. Anscheinend ist es aber nicht so ungewöhnlich, dass unverheiratete Pärchen ein Haus bauen, auf der Anzeige waren mehr Paare mit unterschiedlichen Nachnamen als mit gemeinsamen.
 |
| Der Eingang zum Bauherrenzentrum |
Nach wenigen Minuten wurden wir von unserem Kundenbetreuer begrüßt (die Sitze im Wartebereich sind übrigens nicht so der Renner, viel zu tief und unbequem). Er hat uns dann zu Herrn Hense geführt, unserem Bemusterer. Dort wurden zusammen noch einige Dinge besprochen. Neben der Baugenehmigung (die wir einen Tag nach der Bemusterung erhalten haben) fehlte noch eine Finanzierungsbestätigung. Die Bestätigung gibt es kostenlos von der Bank, anders sieht es bei einer Garantie oder unwiderruflichen Zahlungsanweisung aus, hier würden hohe Gebühren anfallen, aber zum Glück ist dies bei Fingerhaus nicht notwendig. Des Weiteren kennen wir jetzt die ausführende Firma für die Bodenplatte und die ungefähren Termine. Nachdem diese Dinge geklärt waren startete die eigentliche Bemusterung. Als Erstes haben wir eine Fensteränderung durchgeführt. Die 2 m Doppelterrassentür neben dem Erker haben wir mit einer 3 m PSK Tür getauscht. Kostentechnisch war das auch der dickste Brocken. Bei 3 m Breite kann man mit Kunststoffrollläden nicht mehr mit einem Element arbeiten und muss die Rollläden teilen, leider braucht man dann auch einen zweiten Rollladenmotor.
Angefangen haben wir mit der farblichen Außengestaltung des Hauses. Ab und zu kommt es ja doch vor, dass Bianca und ich einer Meinung sind, äußerst selten, aber es kommt vor. Bei den Tonziegeln (altschwarz engobiert), Untersichten (anthrazitgrau), Dachrinne und Fallrohr (Zink) und Schornstein (schwarz verklinkert) war es so. Schon bei unserem ersten Besuch im Februar 2012 hat uns das auf Anhieb gut gefallen. Etwas unschlüssig waren wir uns bei der Außenfassade, den Farbstreifen und dem Sockelputz. Fest stand nur: Wir bleiben im Standard, hier wäre uns eine andere Farbe keinen Aufpreis wert. Nachdem Herr Hense alle Standard Putzfarben für die Außenfassade nebeneinander präsentierte, fiel die Entscheidung überraschend schnell auf Hellgrau. Wir sind gespannt wie die Farbe auf einer großen Fläche wirkt, wir hoffen nicht zu hell. Die Farbstreifen wollten wir eigentlich in der gleichen Farbe wie die Fenster, diese lassen wir von außen anthrazitgrau folieren (541 €). Auf Grund des Aufpreises haben wir dann allerdings doch lieber zu der Farbe blaugrau gegriffen, das Ganze hat glaube ich weniger als eine Minute gedauert. Der Sockelputz war da schon etwas schwieriger. Der ganz dunkle Putz passte irgendwie nicht, auch befürchteten wir das man zu schnell Dreck sehen würde. Nach kurzem Hin und Her sind wir dann bei einer Braun-Rot-Schwarz-Grau-Weiß-Mischung gelandet. Den Sockelputz hatte Herr Mayer, unser Verkäufer, damals schon in den Werksvertrag aufgenommen, also keine Überraschung. Diesen Block hatten wir in ca. 10 Minuten erledigt :)
 |
| Putz, Putzstreifen, Sockelputz |
Eine (unschöne) Überraschung gab es aber noch beim Thema Schornstein. Herr Hense zeigte uns eine Ausstiegsluke (353 €) und Standbrettsteine (drei Stück 502 €) die für die Reinigung des Schornsteins benötigt werden. Ich bin davon ausgegangen das der Schornsteinfeger über den Spitzboden reinigen kann und uns das Ganze erspart bleibt. Nach der Bemusterung habe ich dann noch mit der Bezirksschornsteinfegerin telefoniert. Sie war sehr nett und hat sich viel Zeit genommen mir alles genau zu erklären. Laut den Vorschriften reicht die Höhe im Spitzboden nicht, daher muss sie aufs Dach. Nach diesem Dämpfer habe ich vorsichtig das Thema Druckwächter angesprochen, aber hier konnten wir aufatmen, er ist nicht notwendig. Naja, hätte also schlimmer kommen können. Aufgemustert haben wir dann noch eine Antennendurchgangspfanne (55 €), sollte Entertain nicht unseren Erwartungen entsprechen dann können wir immer noch auf SAT ausweichen.
 |
| keine Augenweide, erfüllt aber seinen Zweck |
Als nächstes sollte es zu den Innentüren gehen, aber das haben wir abgelehnt. Die passenden
Zimmertüren haben wir schon im Mai im Musterhauspark in Frechen gefunden und werden diese selber besorgen und einbauen. Fingerhaus muss nur die Erhöhung auf 211 cm einplanen (kein Aufpreis). Neben den Zimmertüren haben wir auch wieder die Fußböden (Parkett) aus dem Werksvertrag abgemustert. Diese waren uns bei Fingerhaus dann doch etwas zu teuer. Wir fanden es sehr gut das dies ohne Diskussion hingenommen wurde.
Wir sind also direkt zu den Haustüren, Rollläden und Fensterbänken. Bei den Rollläden (grau), Fensterbänken innen (Carrara) und Fensterbänken außen (Alu natur - eloxiert) sind wir auch im Standard geblieben. Die Fenstergriffe (Alu) im EG sind auch aus dem Standard, im DG bekommen alle Fenster abschließbare Griffe (je 18 €). Sollten wir mal Kinder bekommen, dann fallen sie wenigstens nicht aus dem Fenster :)
 |
| Fensterbänke innen |
Wir hatten uns für eine Haustür aus dem Standard entschieden, diese sollte passend zu den Fenstern von außen foliert werden (407 €) und eine lange Türstange (190 €) bekommen. Am nächsten Tag um 5:40 Uhr wollte mein Kopf aber nicht mehr schlafen und hat den Denkmotor angeschmissen. Hmm... schöner würde ich es ja schon finden wenn die Haustür auch von innen foliert wäre. Bianca, mit dem ersten Anzeichen des Wachwerdens mit meiner Idee konfrontiert, war erst mal etwas skeptisch. Sie musste sich das Ganze erste mal in der Bemusterung ansehen, fand die Idee aber gut. Unser Bemusterer hat uns dann den super Tipp gegeben uns mal die Kera Holzhaustüren (950 €) anzusehen. Durch die Aufpreise für die Folierung und die Türstange würden wir mit der Standardtür im selben Bereich landen, allerdings ist die Kera Tür in allen Bereichen wesentlich hochwertiger. Merkt man auch deutlich wenn man diese öffnet und schließt. Nicht bedacht haben wir das Fenster neben der Haustür, dieses würde mit weißem Rahmen neben der dunklen Tür doch recht bescheiden aussehen. Wir hätten uns richtig geärgert, aber zum Glück hat Herr Hense uns direkt darauf hingewiesen, und so wird dieses Fenster auch von innen foliiert. Beides waren klasse Tipps, vielen Dank! Da das Fenster in der Tür (ohne Aufpreis), und das Fenster neben der Tür (95 €) satiniert werden (wir wollen nicht das dort jemand hineinsehen kann), bekommt die Tür noch einen Türspion (50 €). Ohne es zu wissen, aber unserem Geschmack entsprechend, hat der Architekt die Türschwelle etwas verbreitert. Leider muss hier eine zusätzliche Abdichtung erfolgen (180 €).
 |
| Kera Haustür |
Fehlen noch die Putzstreifen. Auf der Seite der Tür und des Erkers hatten wir selber schon eine Idee die wir auch so umgesetzt haben.
 |
| Ostseite |
 |
| Westseite |
Bei den anderen beiden Seiten waren wir uns nicht so sicher, aber auch hier konnte uns Herr Hense einen Vorschlag unterbreiten den wir dankend angenommen haben.
 |
| Norden |
 |
| Süden |
Hallo! Sehr schön eure Streifen!
AntwortenLöschenIch habe euch mal verlinkt!
Viele Grüße ilka
Danke fürs verlinken, ich habe euch auch zu unserer Liste hinzugefügt. Ich habe gestern noch euren Blog gelesen bis mir die Augen zugefallen sind :)
AntwortenLöschen