UPDATE: Laut GAGV ist der hier beschriebene Versickerungsversuch ungültig. Mehr dazu hier.
Für unser Grundstück standen noch zwei Untersuchungen aus: der Versickerungsversuch und eine erweiterte Begutachtung des Bodens. Bei der damaligen Rammkernsondierung ging es ab einer Tiefe von 1,4 m nicht mehr weiter. Im darauf folgenden Gutachten wurden wir darauf hingewiesen, dass zur endgültigen Beurteilung ein Baggerschurf (Graben) notwendig ist. Die Geologen von der GAGV können so sehen warum es nicht tiefer ging. Letztes Wochenende war es dann endlich so weit und es kam zum ersten Mal ein Bagger auf unserem Grundstück zum Einsatz. Wir konnten leider nicht live dabei sein, da wir in Österreich waren. Dort würde man sich übrigens kaputtlachen wenn man bei einem Grundstück wie unserem von "Hanglage" und "Gefälle" reden würde :). Oben auf der Alm, bei einem erfrischenden Bier und strahlendem Sonnenschein, erreichte uns dann folgendes Foto und ich bekam richtig Heimweh.
Für unser Grundstück standen noch zwei Untersuchungen aus: der Versickerungsversuch und eine erweiterte Begutachtung des Bodens. Bei der damaligen Rammkernsondierung ging es ab einer Tiefe von 1,4 m nicht mehr weiter. Im darauf folgenden Gutachten wurden wir darauf hingewiesen, dass zur endgültigen Beurteilung ein Baggerschurf (Graben) notwendig ist. Die Geologen von der GAGV können so sehen warum es nicht tiefer ging. Letztes Wochenende war es dann endlich so weit und es kam zum ersten Mal ein Bagger auf unserem Grundstück zum Einsatz. Wir konnten leider nicht live dabei sein, da wir in Österreich waren. Dort würde man sich übrigens kaputtlachen wenn man bei einem Grundstück wie unserem von "Hanglage" und "Gefälle" reden würde :). Oben auf der Alm, bei einem erfrischenden Bier und strahlendem Sonnenschein, erreichte uns dann folgendes Foto und ich bekam richtig Heimweh.
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| Der erste "Spatenstich" :) |
Um unnötige Kosten zu vermeiden wurde die Untersuchung des Baggerschurfs und der Versickerungsversuch zusammengelegt. Normalerweise bohrt der Geologe ja nur ein kleines Loch und versickert darin einige Liter Wasser. Bei der Größe unseres Baggerschurfs hätte allerdings ein Eimer Wasser etwas lächerlich gewirkt. :)
| Bianca versucht sich als Geologe |
Diese Woche war dann wieder die GAGV vor Ort. Für einen Versickerungsversuch in einem Baggerschruf werden 500-1000 l Wasser benötigt. Bei unserem Boden ging man von einer schlechten Versickerungsfähigkeit aus (Lehmboden), es wurde sogar vermutet, dass eine Versickerung eventuell gar nicht möglich ist. Ich rechnete damit das wir uns dort mindestens 1-2 Stunden die Füße in den Bauch stehen und dem Wasser zusehen wie es nur mühevoll versickert, aber es kam ganz anders. Nachdem die Geologen das Loch vermessen und Messequipment angebracht hatten hieß es "Wasser marsch".
Entgegen den Erwartungen blieb das Messequipment allerdings trocken, denn auch nach 700 l Wasser bildete sich nur eine kleine Pfütze. Hier mal ein Bild vom Höchstpegelstand:
Entgegen den Erwartungen blieb das Messequipment allerdings trocken, denn auch nach 700 l Wasser bildete sich nur eine kleine Pfütze. Hier mal ein Bild vom Höchstpegelstand:
| Höchstpegel bei dem Versickerungsversuch |
- Kein Grundwasser
- gute Versickerungsfähigkeit
- Bodenbeschaffenheit so wie vermutet, also schon nach 1,4 m fester Boden
- Für die Erdarbeiten mit dem Bagger sind keine Probleme zu erwarten.
Ich habe mir auch einen Stein eingepackt, gewaschen und bei der Arbeit neben meine Tastatur gelegt. So habe ich immer vor Augen wofür ich eigentlich arbeite. :)

Moin und herzlichen Glückwunsch zu dem positiven Ergebnis! Der Baggerschurf kann ja fast schon als Baugrube durchgehen. Mangelnde Gründlichkeit (im wahrsten Wortsinn) kann man der gagv wohl nicht vorwerfen. Müsst Ihr jetzt 1,40 ausheben und auffüllen? Das ist ja immer noch eine ganze Menge. Habt Ihr jetzt schon eine Größenberechnung der Versickerungseinrichtung erhalten oder gibt es die vom Architekten? Den Versickerungsauftrag an die gagv werden wir aber auch auf jeden Fall zusätzlich zum Bodengutachten vergeben. Unser BL hat dies wärmstens empfohlen.
AntwortenLöschenHallo ihr beiden,
LöschenJa, das Loch ist schon recht groß geworden. Also die Geologen erstellen jetzt ein Gutachten, dieses beinhaltet den sogenannten KF Wert. Anhand dieses Wertes berechnet Fingerhaus die Größe der Rigole. Das Gründungspolster müsste nur 80cm sein, allerdings muss auf Grund der Hanglage an einer stelle wohl auch etwas aufgeschüttet werden. Ich hoffe in einem Monat kann ich das genau sagen. Am meisten wird mich die Lage der Ricole interessieren, ich würde die ja gerne vorm Haus, also zur Straße, planen.
Hm, irgendwie ist mein Kommentar verloren gegangen...
AntwortenLöschenIch wunderte mich nur über diesen riesigen Baggerschurf, das ist ja schon ein Viertel der Baugrube oder? ;-)Wie viel müsst Ihr jetzt tatsächlich auffüllen? 1,40 ist ja schon nicht wenig Aushub.
Habt Ihr schon eine Berechnung über die Größe der Rigole/des Schachtes?
Wir haben die gagv jetzt auch noch zusätzlich mit dem Versickerungsgutachten beauftragt - sicher ist sicher...
Die Kommentare hier im Blog werden erst veröffentlicht wenn ich dies erlaube, ansonsten schleicht sich nich Spam ein :)
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